Dunkle Jahreszeit

Tipps, wie ich mir die dunkle Jahreszeit erträglicher mache

Tipps, wie ich mir die dunkle Jahreszeit erträglicher mache

Es ist wieder kalt, dunkel und seit Tagen regnet es auch mehr. Ich wohne in Oregon, das heißt ab spätestens November geht die “Regenzeit” los und wird wohl einige Monate andauern. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir drückt dieses Wetter gerne mal auf die Stimmung. Da ich aber das Wetter nicht ändern kann und nicht monatelang depressiv sein möchte muss ich mir etwas anderes überlegen, um die dunkle Jahreszeit erträglicher zu machen. Ich habe einiges ausprobiert in den letzten 5 Jahren und das sind meine Favoriten in ungeordneter Reihenfolge:

1. Bewegung

Spazierengehen ist wohl eher nicht meine erste Wahl gerade, aber mich zu bewegen hilft mir total, wenn es draußen ekelhaft ist. Es wärmt meinen Körper und hebt die Stimmung. Ich mache drinnen gerne Yoga oder HIIT Workouts, je nach Stimmung und alles hilft mir. Es gibt tonnenweise Videos auf YouTube. Zuerst kostet es vielleicht Überwindung, aber ihr werdet es nicht bereuen. Also nicht darüber nachdenken, 5-4-3-2-1 zählen und machen!

2. Düfte

Schöne Düfte helfen mir auch sehr. Entweder ich zünde mir eine gute, hochwertige Kerze an (ohne Chemie und Schadstoffe) oder ich mache einige Tropfen ätherisches Öl in meinen Diffuser.Düfte, zu denen auch ätherische Öle gehören haben Einfluss auf unsere Stimmung.

3. Warme Getränke und Speisen

Vor allem, wenn es draußen nasskalt ist friere ich schnell. Wenn ich friere ist es ungemütlich und dann fühle ich mich gleich unwohl, was sich wiederum auf meine Stimmung auswirkt. Die dunkle Jahreszeit ist für mich auch Suppen- und Teezeit. Ich trinke zwar das ganze Jahr über Tee, aber im Sommer eher weniger heißen Tee. In Herbst und Winter kaufe ich mir gerne schöne Tees und trinke diese dann tagsüber. Außerdem esse ich gerne Suppe. Es gibt, dank Internet so viele Rezepte. Es muss ja auch gar nichts kompliziertes sein. Suppe macht für mich an einem ungemütlichen Tag einen großen Unterschied. So komisch es klingt.

4. Es sich gemütlich machen

Gerade jetzt, wo es draußen ungemütlich ist, finde ich es umso wichtiger, dass ich es mir gemütlich mache. Ich überlege mir, was ich als gemütlich und entspannend empfinde und versuche diese Sachen zu meinem Ritual für die dunkle Jahreszeit werden zu lassen. Mit einem warmen Tee in die Wolldecke eingekuschelt auf dem Sofa sitzen und Podcasts hören z.B.. Außerdem backen wir auch jetzt mehr. Dann duftet es im ganzen Haus und es gibt noch etwas leckeres am Nachmittag oder so. Ein warmes Bad mit schönem Badesalz empfinde ich auch als sehr wohltuend, genauso, wie Gesichtsmasken.

5. Nahrungszusätze

Erst einmal vorweg: Ich bin kein Arzt und ich finde nicht, dass man wahllos Nahrungszusätze in sich reinwerfen sollte. Mehr ist nicht unbedingt besser denke ich. Trotzdem können wohldosiert die richtigen Zusätze manchmal enorm helfen. Man könnte beim Arzt seinen Vitamin D Status überprüfen lassen und bei einem Defizit ein Vitamin D Präparat nehmen. Ein Symptom von Vitamin D Mangel kann Müdigkeit sein. Und gerade Vitamin D Mangel ist weit verbreitet. Ich versuche den Sonnenmangel im Winter durch ein Vitamin D Präparat auszugleichen. Außerdem nehme ich etwas Vitamin C und ich nehme weiter meine Adaptogene.

Mein Motto für die dunkle Jahreszeit ist: Wenn das Wetter dich nicht verwöhnt, dann verwöhne du dich umso mehr. Sei jetzt besonders gut zu dir. Die dunkle Jahreszeit lädt uns auch dazu ein mehr in uns zu gehen.

 

Was macht ihr, um euch die dunkle Jahreszeit erträglicher zu machen?

 

Bis bald,

 

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